
Paradies mit Schattenseiten
Neben Hemantha Jayathilaka lerne ich auch noch die anderen Mitglieder des Komitees kennen. Ich staune über ihr Engagement. Alle zwei Wochen treffen sie sich, um über die Verwendung der Spendengelder zu entscheiden, und einmal pro Monat, um ihre Aktivitäten zu planen und umzusetzen. Die Tierschützer nehmen ihren Job ernst, die einzelnen Aufgaben sind genauestens auf die Mitglieder verteilt.
 Das Komitee der AWPA. Von links nach rechts:
Sie gehen auch in Schulen und veranstalten Aufklärungsprogramme zum richtigen Umgang mit Tieren. Das führte schon zu manchem „Animal Club“ unter den Schülern, die Tierschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sterilisations- und Impfprogramme werden regelmäßig durchgeführt. Dann erzählt mir Hemantha von ihrem Traum: Die grausamen, von der Regierung angeordneten Tötungen durch regelmäßige Vergasungsaktionen endlich beenden zu können. Denn es gibt auch einen anderen Weg: durch flächendeckende Kastrationsprogramme die ungewünschte Streunerpopulation zu vermeiden.
 Sterilisationsprogramm der AWPA, hier vor Ort in einer Dorfschule
„Ich habe schon an den neuen Minister geschrieben und werde auch weiterhin Druck machen“, sagt Hemantha bestimmt. Und mir wird klar, dass das keine leeren Worte sind. Sie wird auch in Zukunft für die Rechte der Hunde und Katzen auf Sri Lanka kämpfen.
 Brownie konnte durch Christa Scheffels und Margret Wehnings engagierte Intervention ebenfalls vor einem furchtbaren Tod gerettet werden. Sein Schicksal war es, das den Anstoß für die Gründung von Lanka cats and dogs e.V. gab.
Helfen auch Sie Vasana, Tina, Brownie und all den anderen namenlosen Geschöpfen durch eine Spende. Wir freuen uns natürlich ganz besonders auch über neue Mitglieder in unserem kleinen und engagierten Team. |