
Sri Lanka
Buddha, Tee und Wolkenmädchen
Die Perle des indischen Ozeans ist wieder bereit, entdeckt zu werden.
Uralte Ruinenstädte im Dschungel, Tempel, Ayurveda und traumhafte Badestrände, die Angebote, Touristen und Reisende nach Sri Lanka zu locken, sind sehr vielfältig. Auf der traumhaften Insel ist wieder Friede eingekehrt und es gibt für jeden etwas zu entdecken.
 Flußlandschaft
Ob es die Naturparks sind mit ihrer zum Teil schon selten gewordenen Vielfalt an Tieren - in Sri Lanka gibt es noch Vogel- und Schmetterlingsarten, die in anderen Teilen der Welt schon ausgerottet wurden - oder die unterschiedlichsten Landschaftsformen und Klimazonen. Reisende sind oft verblüfft, wie schnell sich innerhalb weniger hundert Meter Höhenunterschied die Vegetation ändert, je nachdem, wie hoch die jeweiligen Niederschläge in der Region sind.
 Vogel am Fluß
Das Hügelland breitet sich in der Mitte der Insel aus und ist rundherum von Flachland umgeben, das sich mal breiter, mal schmäler bis an die Küsten ausdehnt. Die nördliche Ebene, die von den Ausläufern des Hügellandes bis nach Jaffna reicht, und das Flachland im Süden sind Trockenzonen. Der höchste Berg inmitten einer atemberaubend grünen Landschaft im Distrikt Nuwara Eliya ist der Pidurutalagla mit 2524m, aber der Adams Peak ist der bekannteste.
 Eines der herrlichen Panoramen Sri Lankas
Weitläufige, traumhafte Sandstrände treibt jedes Jahr sonnenhungrige Touristen hier her, aber reinen Badeurlaub zu verbringen, dafür wäre dieses Land zu schade, birgt es doch so viele Schätze.
 Teeplantage
Sri Lanka, auch als Ceylon viele Jahre bekannt, hat eine uralte geschichtsträchtige Vergangenheit. In Zeiten als in Europa noch Steinzeitmenschen lebten, gab es bereits große Hochkulturen, die etwa der Ägyptischen gleichkommen, und sogar ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem für ihre Reisterassen hatten, das heut noch funktioniert. Und nicht zuletzt beherbergt die Insel Menschen, die jedem Fremden mit einem Lächeln begegnen, die ihm Gastfreundschaft entgegenbringen und Hilfsbereitschaft. Sei sind nicht nachtragend, obwohl sie immer wieder unter Fremdherrschaft gelitten haben, 150 Jahre herrschten die Portugiesen, dann plünderten die Holländer und zuletzt spielten sich die Briten als Kolonialherren auf.
Die Mentalität der Menschen ist stark geprägt vom buddhistischen Glauben und wer das große Fest im Mai, drei Tage zu Vollmond, die Geburt und Erleuchtung Buddhas miterlebt hat, der versteht diese Menschen besser. Solch ein traditionsreiches Fest ist wie ein Spiegelbild der Seele und selbst Menschen, die eilig durchreisen und im schnellen Tempo von zwei Wochen Urlaub die Sehenswürdigkeiten konsumieren, spüren die Harmonie und den tief empfunden Glauben. Die Schwingungen liegen über dem Land und jene Reisenden, die mit offenen Augen durch das Land reisen, können diese auch wahrnehmen.
Erhalten geblieben von der einstigen Hochkultur der Gewürzinsel sind Ruinenstädte, wie die Königsstadt Polonaruwa aus dem 11. und 12. Jahrhundert, die neben der Cheopspyramide das höchste Gebäude der Welt beherbergte. Jahrhunderte lang waren die Ruinen im Dschungel verschollen und wurden erst im 19. Jahrhundert freigelegt. Neben den vielen Palastruinen ist besonders beeindruckend die 14 Meter lange, liegende Buddhastatue.
 Ruinen
Unbedingt besichtigen sollte man die heilige Stadt Anuradhapura, die Höhlentempel von Dambulla, sowie den berühmten Felsen von Sigiriya. Der 200 Meter hohe Felsen, der, wie ein riesiger Monolith aus der Ebene herausragt, ist selbst Leuten, die noch nicht dort waren ein Begriff. Erst wenn man sich Treppe für Treppe unter tropischen Temperaturen hocharbeitet, kommt man aus dem Staunen nicht heraus, weil Menschen es geschafft haben all die Baumaterialien auf einfach in den Felsen gehauenen Treppen hier hinaufzuschaffen.
 Sirigiya-Felsen, Panorama
 Sirigiya-Felsen, Detail
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