
Was wollen wir?
Angerührt von dem schweren und oft grausamen Schicksal der unzähligen auf Sri Lanka umherstreunenden Katzen und Hunde, hat sich Lanka cats and dogs e.V. zum Ziel gesetzt, das Los dieser allen menschlichen Schutz entbehrenden „Haustiere“ zu verbessern.
Ohne Hilfe aus dem Ausland müssen diese Tiere sehr oft ihrem Schicksal überlassen werden. Immer vom Hungertod bedroht, zusätzlich geschwächt durch Parasiten und schwere Infektionskrankheiten, gehen sie entweder elendiglich zugrunde oder werden von Tierfängern eingefangen und getötet. Die Tötungsmethoden sind vielfältig, aber immer grausam. Sie reichen vom Vergiften über Vergasen bis hin zum Erschlagen.
 Die Tage dieses Streuners sind gezählt, wenn er nicht bald Hilfe erhält.
Sri Lanka ist ein armes Land. Gezeichnet durch einen langjährigen Bürgerkrieg, sieht sich die Regierung und ein Großteil der Bevölkerung von daher außerstande, das Streunerproblem mittels anderer Methoden zu lösen.
Für groß angelegte Kastrations - und Impfprogramme fehlt das Geld. Sie wären aber dringend notwendig, damit die Anzahl der streunenden Katzen und Hunde reduziert, und die Durchseuchungsrate mit Tollwut wirkungsvoll gesenkt werden kann, ohne die Tiere zu töten Etliche Menschen sterben jedes Jahr in Sri Lanka an dieser Krankheit, was das Problem naturgemäß verschärft, da die Streuner dafür verantwortlich gemacht werden. Selbst bei Tieren, die unter der Obhut von Menschen stehen, ist die Impfung gegen Tollwut und die Kastration die Ausnahme, wie denn auch: Reicht das Geld doch gerade mal für das Nötigste.
Aber vielleicht gibt es auch noch andere Gründe, warum die staatliche Förderung so zurückhaltend erfolgt. Unsere Kontaktfrau in Colombo, Malsiri, schrieb uns:
„Im Moment haben wir endlose Probleme mit Welpen, die vor unsere Tür (des Tierheimes) gelegt werden. Die Verantwortlichen unserer Regierung sträuben sich so sehr uns bei dem Sterilisationsprogramm zu helfen. Ich persönlich denke, dass eine bestimmte Gruppe von Verantwortlichen im Gesundheitswesen Tollwut als Gesundheitsproblem unbedingt behalten will, denn dann kann man den Impfstoff für Menschen weiter verkaufen. [...] Der Tollwut-Impfstoff für Menschen ist sehr teuer, da er importiert werden muss, und ich denke, einige Pharma Unternehmen haben großes Interesse daran, den Bestand an streunenden Hunden aufrecht zu erhalten.“
Hier setzen inländische Tierschutzorganisationen wie die AWPA (Animal Welfare and Protection Association) auf Sri Lanka an. Durch die bei Streunern, aber auch für Haustiere von mittellosen Menschen durchgeführten kostenlosen Kastrationsinitiativen und Impfkampagnen können gleichzeitig auch die Menschen vor der letztendlich tödlich verlaufenden Tollwut geschützt werden. Die AWPA ist auf private Spenden angewiesen. Aus eigenen Mitteln kann sie bei der Vielzahl von Streunern ihre selbst gestellte Aufgabe nicht erfüllen. Staatliche Hilfe erhält sie nicht.
Leider sind die potenziellen Spender in so einem armen Land wie Sri Lanka begrenzt. Hier setzt die Unterstützung von Lanka cats and dogs e.V. ein. |